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Sonntag, 16. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 4

Reduzieren.

Keiner möchte gerne auf etwas verzichten, deshalb geht es bei diesem Schritt nicht darum etwas aufzugeben, sondern darum eine genauso praktische, aber dennoch umweltfreundlichere Alternative zu finden.

Ein riesiges Problem für die Umwelt ist der Müll, den wir Menschen hinterlassen. An erster Stelle vor allem Plastikmüll. Tüten und Flaschen landen zu tausenden anstatt beim recyceln in irgendwelchen Büschen oder im Meer, was dazu führt das ebenso tausende von Tieren an diesem Müll zugrunde gehen.
Alleine in Deutschland werden bis zu 10.000 Plastiktüten pro Minute (!) verbraucht. Es ist also kein Wunder, dass die Müllberge immer größer werden, wenn man bedenkt, dass eine solche Plastiktüte auch meist nicht öfter als einmal verwendet wird. 
Als erstes sollte man natürlich sofort aufhören Plastikmüll in die Umwelt zu werfen, aus Bequemlichkeit, nur weil der nächste Mülleimer vielleicht 20 Meter entfernt ist. 
Doch damit es gar nicht erst dazu kommt, dass man schon wieder einen Haufen von Plastiktüten hat, den man wegschmeißen will kann man auch mit einem kleinen Hilfsmittel den Konsum von Plastiktüten um einiges einschränken! Ein einfacher Stoffbeutel. Der passt in jede Handtasche und mit ein bisschen Faltkunst sogar in jede Hosentasche. Des Weiteren hat er viel mehr Vorteile, bei genauerer Betrachtung. Zunächst ist er viel stabiler als eine Plastiktüte. Mir ist es schon oft genug passiert, dass eine Plastiktüte das Gewicht von zwei Milchpackungen und einer Flasche Wasser nicht standgehalten hat. Und wenn dann alles auf der Straße verteilt ist, reizt das vor allem die eigenen Nerven! Stoffbeutel dagegen reißen bei einem solchen Gewicht sehr selten. Außerdem finde ich persönlich sie auch angenehmer zu tragen. Denn wer kennt das nicht, unangenehme, schmerzende Einschnitte von den dünnen Trägern einer Plastiktüte in der Haut zu haben. Stofftaschen haben grundsätzlich breitere Träger und der Stoff schneidet nicht so schnell ein.
Der letzte Vorteil von Stofftaschen ist natürlich der umweltfreundliche Aspekt: Man kann sie extrem oft benutzen. Natürlich könnte man eine Plastiktüte auch wieder verwenden, aber ganz ehrlich, wer mit einer Plastiktüte von gewissen Discountern einkaufen geht, der vermittelt doch ein ganz gewisses Bild, meint ihr nicht auch? 
Stoffbeutel sind schlichter oder können schön gestaltet sein, egal ob mit Sprüchen oder Fotos. So findet bestimmt jeder mit Sicherheit einen Stoffbeutel, mit dem er sich gerne in der Öffentlichkeit zeigt.
[ Sucht euch was schönes aus: http://de.dawanda.com/jutebeutel/  ]

Den Satz "Ich brauche keine Tüte, Danke." ständig zu wiederholen beim Einkaufen, kann einen natürlich auch etwas Nerven, aber nach ein paar Malen, wird auch dies sicher zur Routine. 
Und zwar zu einer Routine die Tieren das Leben und die Schönheit der Umwelt rettet.

Natürlich kann man sich nicht 100% vor Plastiktüten "schützen", denn oft sind darin die Lebensmittel bereits verpackt wie z.B. beim Schlachter o.Ä.. Hier kann man einfach darauf achten, dass man sie in den Wertstoff Müll bringt, sodass sie ordentlich recycelt bzw. vernichtet werden können. 

Aber es ist Fakt: auch dieser kleine Schritt, den größten Teil der angebotenen Plastiktüten abzulehnen, bringt uns ein Stück näher an die Nachhaltigkeit und an den Naturschutz, den wir brauchen um unseren Planeten zu retten.

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