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Freitag, 1. August 2014

"Weggeworfen."

Bei diesem Film handelt es sich um eine Dokumentation, die zeigt wie groß das Problem "Müll" auf unserer Erde wirklich ist, sowie Wege und Optionen mit diesem Problem umzugehen.

Der Inhalt des Filmes ist eine gute Zusammensetzung aus erschreckenden Bildern, Kritikern und Befürwortern verschiedener Methoden und Einzelschicksalen, die unter dem Müll und den dazugehörigen giftigen Stoffen leiden.

Es gibt verschiedene Methoden zur Vernichtung von Müll, wie zum Beispiel Verbrennung. Doch bei Jeder gibt es auch eindeutige Nachteile, die teilweise zusätzliche Umweltschäden anrichten können. Die Frage die sich während dieser Dokumentation stellt ist: An welchem Punkt stehen wirklich? Ist unser Konsumverhalten in den letzten Jahren so extrem gewesen, dass uns der Müll zu überschütten droht und können wir ihn überhaupt auf umweltfreundliche Art und Weise loswerden? Oder müssen wir einen gewissen Umwelt zerstörenden Faktor einfach unweigerlich einrechnen?
Aber trotz so vieler scheinbar offenen Fragen gibt die Dokumentation auch einen Lichtblick, der uns aus diesem Grab aus Müll schaufeln könnte. Eine amerikanische Großstadt hat eine riesige Recycling Industrie erstellt, bei der jeder Bürger in gewisser Weise eingebunden ist, durch einfache Mülltrennung. Zudem werden dadurch eine Menge Arbeitsplätze geschaffen.
Es scheint also eine Lösung zu geben, sie muss sich nur noch rumsprechen?

Mein Fazit ist, dass ich Jedem diese Dokumentation empfehlen kann (und nein ich habe noch nicht Alles verraten). Vor allem da einem durch die Bilder und Aussagen verschiedener Menschen das ganze Ausmaß dieser schleichenden Katastrophe bewusst wird. Dieser Film fördert die Reflektion des eigenen Konsums und vermittelt einem eine realistische und objektive Einschätzung der vorhandenen "Wegwerfgesellschaft" und ihrer geheimen Tücken.

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