Seiten

Dienstag, 3. Januar 2017

Minimalismus Challenge Tag 1+2

Hallo ihr Lieben!

Neues Jahr, neues Glück, neue Herausforderungen.

Genau mit diesem Motto bin ich ins Jahr 2017 gestartet und ich hoffe ihr hattet auch einen positiven Start! Im Rahmen von „neuen Herausforderungen“ habe ich mich zu Beginn des Jahres dafür entschieden die Minimalismus Challenge zu machen. Dies ist eine Challenge bei der man sich wieder auf die Grundlagen besinnen soll und auch mal sich auf ganz bestimmte, wenige Dinge konzentriert.
Aufmerksam bin ich auf diese Challenge durch meine Schwester und die Youtuberin Typisch Sissi geworden, die diese Challenge im Mai 2016 durchlaufen hat und dabei jeden Tag ein passendes Video veröffentlich hat. Mich hat das echt inspiriert und gemeinsam mit meiner Schwester wird nun die Minimalismus Challenge durchlaufen und natürlich auch für euch aus meiner Sicht dokumentiert.

Am ersten Tag (01.01.2017) bestand die Aufgabe darin einen Tag lang „offline“ zu sein. Das bedeutet: Kein Handy, Kein Internet (somit auch kein Social Media) und am besten auch kein Fernsehen. Da der erste Tag für mich nun ein Sonntag war, gab es keinerlei Probleme mit der Arbeit oder dem Studium, daher rate ich jedem an einem Sonntag damit zu beginnen, denn sonst wird es mit offline sein schon schwer und das demotiviert dann natürlich... 

Nun wie ist es mir wohl ergangen? Ich habe immer bestritten das ich „Handysüchtig“ bin und dass ich auch als Mitglied der Generation Y die mit Technik aufgewachsen ist gut mal darauf verzichten kann. Und ich muss mich nun leider überwinden und sagen: es war wirklich nicht einfach. Die ersten Stunden waren ganz gut, mit einem Spaziergang, verbunden mit Brötchen für meine Familie besorgen und anschließendem Frühstück ging die Zeit bis zum Mittag schnell und einfach auch ohne Handy vorbei. Nachdem ich mich dann fertiggemacht hatte (sehr ausgiebig und langsam), jegliche Zimmer im Haus aufgeräumt hatte und meinen Kalender auf den neusten Stand gebracht habe wurde es allmählich unangenehm. Oft genug wollte ich „nur mal schnell was googlen“ oder nachschauen wann der passende Zug am nächsten Tag fährt oder mal bei Snapchat, Instagram und Co. schauen wie meine Freunde und Bekannte Silvester so verbracht haben. Und an diesem Punkt schlich sich langsam das Gefühl ein etwas Wichtiges zu verpassen oder sogar wichtige Nachrichten von Freunden in Not zu verpassen. Im Nachhinein sehe ich ein, dass besonders der letzte Gedanke etwas zur Übertreibung geneigt hat. Doch wenn ich ehrlich bin, war das wirklich ein beunruhigendes Gefühl für mich. Nun ja, ich habe den Tag dennoch irgendwie überstanden und auch wenn ich am Abend eine DVD geschaut habe, würde ich diesen Tag der Challenge erfolgreich abhaken. Doch viel wichtiger: Was habe ich daraus gelernt? Erstens, dass ich soziale Medien wichtiger nehme als ich dachte; Zweitens, dass die tägliche Kommunikation über das Handy oder Emails ein großer Teil meines Tages beanspruchen und drittens: auf Fernsehen kann ich verzichten, aber auf Netflix & DVDs eher weniger :D

Was ich jetzt dagegen machen will? Das weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht so genau. Eine App die einem den Handy - Konsum anzeigt, hatte ich schon mal, doch das Gefühl, dass dies mir hilft weniger Zeit mit meinem Handy zu verbringen hatte ich dadurch nicht und habe sie deshalb nach kurzer Zeit gelöscht. Ich denke ich werde mich nochmal nach ähnlichen Apps umschauen und möchte in Zukunft darauf achten, dass ich versuche die Wichtigkeit von sozialen Medien im Alltag etwas herunterzuschrauben. Aber ob das funktioniert, bleibt offen…

Wie geht es euch bei einem "Handy Entzug"? Was habt ihr so für Ideen oder Möglichkeiten euch vom Handy / Internet / Fernsehen zu befreien? Ich würde mich sehr über Kommentare von euch dazu freuen!


Aufgabe 2 (02.01.2017): 15 Minuten meditieren


Nach der ganzen „Aufregung“ und Disziplin vom Handy entfernt zu bleiben eine zugegebenermaßen sehr willkommene Aufgabe. Am Abend nach der Arbeit habe ich mich also hingesetzt und meditiert. Zum ersten Mal in meinem Leben, wohlgemerkt. Ein Glück hatte ich meine Schwester dabei, die natürlich gleich eine passende App dazu hatte (welch Ironie in Bezug auf Aufgabe 1…) bei der man durch die Meditation geführt wurde. Die App war von der Kosmetik Marke „Rituals“ und man konnte zwischen den Kategorien Geist entspannen, Körper entspannen und den Moment erleben, sowie zwischen 5 bis 20 Minuten entscheiden. Wir entschieden uns also für 15 Minuten den Geist entspannen. Von einer angenehmen Frauenstimme wurden wir nun durch eine Meditation geführt, die mir persönlich sehr gut gefallen hat (auch wenn ich keinen Vergleich habe). Ich kann diese App also empfehlen, vor allem als Anfänger, wenn man noch gar nicht genau weiß wie meditieren geht. Dennoch habe ich mir vorgenommen nun öfters zu meditieren, da es mir wirklich gut getan hat, werde ich daher vermutlich noch einige weitere Methoden und Apps ausprobieren, von denen ich euch natürlich gerne berichten werde. 

Habt ihr dazu vielleicht auch noch Tipps / Anregungen?


Hier geht es zu der Übersicht der Challenge:

Typisch Sissi - Minimalismus Mai:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen